Im Juli 1957 eröffneten holländische Privatleute im damals noch wenig attraktiven Wörthersee-Dreieck von Klagenfurt die Miniaturstadt "Minieurop". Das Unternehmen ging jedoch nach nur acht Wochen Betriebszeit, einer kleinen Anzahl an buntgestrichenen Holzmodellen und einem Berg Schulden in Konkurs.
Der damalige Landesobmann von RETTET DAS KIND, Hofrat Peter Zojer war es, der dennoch an die Idee glaubte. Und er wollte das Projekt nicht nur auf europäischer sonder auf internationaler Ebene verwirklichen. Er kämpfte um die Erhaltung des Areals und die Unterstützung der Stadt Klagenfurt. So erwarb RETTET DAS KIND 1958 das damals 15.000 m² große "Minieurop" und bekam die Zusage der Stadt Klagenfurt für das Areal.

In den 1980er und 1990er Jahren entstanden viele der heute noch ausgestellten Modelle in der hauseigenen Modellbauwerkstätte, aber auch mit Unterstützung von Schulen und professionellen Modellbauern. Die größte Herausforderung stellte dabei der Petersdom dar. Nach sechsjähriger Bauzeit wurde er 1990 der Öffentlichkeit präsentiert. Das Modell ist hauptsächlich aus dem Originalmaterial Travertin erbaut und der Modellbau verschlang über € 700.000 bis zur Fertigstellung.

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